Alle wichtigen Begriffe rund um zeitgemäßes Sprachenlernen

ABC Sprachlexikon

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Game-based Learning
Beim Game-based Learning werden Serious/Educational Games zum Lernen verwendet. Durch diese Spiele können Lerninhalte durch selbstständiges Entdecken gelernt werden. Diese können sowohl digital als auch analog sein. Digital: Role-Player-Games, Quiz/Webquest, Simulationen Analog: Gruppenspiele wie „Wer bin ich?“, Tabu, Scharade, Hot-Seat oder kompliziertere Rollenspiele, die politische Diskussionen, Unternehmensgründungen o.Ä. nachstellen. + Erhöht die Motivation zum Lernen. + Bietet viel Interaktivität. Lernmaterialien werden direkt angewandt und vertieft. + Es kann konkret auf bestimmte Situationen vorbereitet werden und im Sprachenlernen angepasstes Vokabular nebenbei vermittelt werden. - Aufwendige Erstellung der (digitalen) Lernspiele.
Gamification im Sprachenlernen
Gamification ermöglicht es eine Sprache spielerisch zu lernen. Spieltypische Elemente werden in den Lernprozess eingebaut, um dadurch die Motivation zu steigern und zu einem regelmäßigeren Lernen zu führen. Typische Gamifizierungen sind Belohnungen durch Punkte oder Preise und Vergleiche mit Mitlernenden, die zu einer Motivationssteigerung führen. Automatisierte Feedbacks können in das spielerische Lernen integriert werden, um zu schnelleren Lernerfolgen zu führen. + Erhöht die Lernbereitschaft + Höhere Motivation durch Belohnungen und Wettkampfcharakter. - Gefahr von zu großer Entfernung von der Realität.
Gehirngerechtes Lernen
Mit vielen alten Methoden wird unser Gehirn beim Lernen überfordert, oder hat Probleme Verknüpfungen zu erstellen und dadurch Wissen zu speichern. Um einfacher und nachhaltiger zu lernen, sollte unser Lernen gehirngerecht sein. Erreicht werden kann das durch folgende Punkte: • Individuelle Lernprozesse: Unser Gehirn braucht einen guten Grad zwischen Unter- und Überforderung. • Interesse und Bedeutsamkeit: Ein persönliches Interesse am Lerngegenstand und am Lerneffekt sorgt für eine größere Lernleistung. • Struktur und Emotionalität: Das Lernmaterial sollte strukturiert sein und viele Sinne und unsere Emotionen ansprechen. • Zeit und Ruhe: kurze Lernintervalle, dem Gehirn genug Schlaf, Pausen und Ruhe geben. • Bewegung: Bewegung hilft dem Gehirn, wichtige Verknüpfungen aufzubauen und die Konzentrationsfähigkeit zu stärken.
Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) bietet eine Vergleichbarkeit verschiedener Sprachniveaus innerhalb einer Fremdsprache. Es wurden sechs Niveaustufen entwickelt, nach denen das Sprachniveau einer Person klassifiziert werden kann. A1 – Anfänger A2 – Grundlegende Kenntnisse B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung B2 – Selbstständige Sprachverwendung C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Geschäftssprache
Die Geschäftssprache bezieht sich auf eine praxis- und businessorientierte Sprache. Tätigkeitsbezogene Fertigkeiten wie „Telefonieren“, „geschäftliche Korrespondenz“, „Vortragen“, „Grammatik für Wirtschaftsdeutsch“ oder „Verhandeln“ sind Teil dessen und werden in den Sprachkursen zur Geschäftssprache vermittelt.
Grammar Checker
Geschriebene Texte können online direkt auf grammatikalische Fehler untersucht werden, ohne auf das Feedback einer Lehrperson warten zu müssen. + Direktes Feedback zu geschriebenen Texten. + Implementierte Hinweise zu Grammatikregeln, die wiederholt werden sollten. - Feedback kann fehlerbehaftet sein. - Nicht für alle Sprachen ausreichend ausgearbeitet.
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